Walliserdeutsch
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V. intr.

graawe

1. grau werden; 2. schimmeln

“ab Sächsg hets de tiitli afa graawe, nach Sechzig begann er deutlich grau zu werden; der Späck graawet, der Speck schimmelt”

Sammlung

Schmid

Referenzen

Id. 2/832
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Meh entdecku

Reini

Nachgeburt [Rübel, S. 32, Id. 6/991]; Synonyma: Goms: Richti; Saas: Schlichti; Zermatt: Schlichti; Ausserberg: Schlichti, Reini; Lötschen: Reini; Leuk: Reini; Sprachatlas

jetwädre

beide, jeder von beiden

muttinu

trotzen, beleidigt sein

kännu

kennen; in diesem Wort zeigt sich der Unterschied, die Zweiteilung im Walliserdeutschen am eindrücklichsten, im unteren Teil des Oberwallis heisst es bchennu

Holzschüe

Holzschuh ; Chnospe (Goms); Holzschüe (Saas); Holzzoggol (Ausserberg); Holzbodn (Lötschen); Holzschüe (Leuk)

Hiltscha

Pelle, Haut, Hülle, du chascht doch d Wursch nit zamt der Hiltscha ässu, du kannst doch die Wurst nicht mitsamt der Haut essen; 2. Hülse, Schale von Baumfrüchten, auch die grüne Schale von Baumnüssen = Pilletsch

Zrugg
Niws Wort