Walliserdeutsch
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V. tr.

erwellu

erhitzen, sieden, aufsieden

Sammlung

Schmid

Referenzen

Id. 15/1149
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Meh entdecku

Wind

der nider Wind, Redensart: Westwind, manchmal auch der unner Wind; das Wallis ist mehrheitlich nach Westen ausgerichtet, also kommt der Wind von unten = Westwind, dieser wird auch als der älteste Walliser bezeichnet (neben dem Neid) oder von oben = Ostwind, der ober Wind vgl. dazu der Undre und der Obre: hiitu blasot der Obre; heute bläst der Ostwind [IA, I/1976, 39; Id. 16/500] Grundsätzliche unterscheiden wir zwischen: dum Undru, dum Obru, der Biisa (im Goms der Grimsler) und dum Föön. Sprachatlas

Giizchrago

Geizhals, geiziger Mensch

Haalta

Halde, Abhang; d Haalte meeju, die Halde mähen; Flurname: steiler Abhang; wird selten als Eigenname und oft im Diminutiv verwendet: Haalta, Haaltji, Haatjini

gnappu

wackeln

Fischilla

Zigerstockform aus Holz

Dosierstäcko

Dosierstock, Rüttelstock

Zrugg
Niws Wort