Substantiv · m

Sattil

dr Sattil

Sattel; Flurname: Sattol, Satolti = Sattel; Bergrücken, flacher Geländeeinschnitt: Sattil, Sattol, Sattolti, Sattilgrabo, Sattolegga [(626/124) Id. 7/1434f.; Zi 108), Werlen, 4/29

Verwandte Wörter

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Stand

1. das Stille stehen; 2. Stand; Flurname: Ständ = Stand; flacher, teilweise exponierter Hügel, rundliche Erhebung; kleine Ebene auf einer Anhöhe, Aussichtspunkt: Stand, vgl. Biel. [(631/122) Id. 11/956.; vgl. Biel, Zi 101], Werlen, 4/218

Plaargetsch

Fladen, flacher Haufen, Kuhfladen,  de hetsch mer an Plaargetsch Palänte ins Täller klepft, dann schmiss sie einen Fladen Polenta in meinen Teller

Tschüpis

Tschäggo, N. n. 'leichter Schlag mit flacher Hand', spez. Fang-, Abschiedsschlag der Kinder auf dem Heimweg nach dem Spiel oder am Abend [Id. 14/1710]; Tschäggo löüffu: Fangen spielen; faa (Goms); tschüpis (Saas); Tschafüüsu (Zermatt); Tschäggo löüfu (Ausserberg); Tätschu (Leuk) vgl. Liste der Synonyma;

Lamma

Brett, Täferbrett [Gr. 125], Werlen, 3/42

Reeschti

Rösti, vgl. Häärpfilchoch, Sprachatlas,; 1. Giebelwand, Balkenriss; 2. Flurnamen, Ort, wo man gewöhlich ausruht, Werlen, 3/442; Flurname: Resti = Ruhestätte; Ort, wo man gewöhnlich ausruht,Ruhe, Ruhestätt

Ried

1. Bezeichnung verschiedener Riepflanzen; 2. Rodung; Flurname: Rodung; es sind sprachlich drei Rodungswellen zu erkennen: Rüti, Ried und Schwendi. Rüti umfasst vor allem den Talboden (700 m) und übersteigt die Höhenkurve von 1200 nicht; zeitlich (11./12. Jh.) und geographisch scheint diese Welle von Ried abgelöst und teilweise überlagert worden zu sein; geographisch deckt sie sich mit Rüti,steigt aber bis zur Höhenkurve von 1600, Ried, Rüti, Schwendi [(644/129) Id. 6/1729; Zi 44/149], Werlen, 3/451

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