V. intr.ragluwimmeln; daa hets va Güege nummu a soo graglot, da hat es von Käfern (z.B. Asseln) nur so gewimmeltQuellen:Schmid, Id. 6/720SammlungSchmidReferenzenId. 6/720Alle Quellen ansehen →Meh entdeckuschiiniseine, etwas als sein Eigentum ansprechen; Seine, etwas despektirlich für die Ehefrau, är geit mit Schiinerra, er geht mit seiner FrauHöüttüechKopftuch, Kopfschutz beim Heu tragen; dieses Wort wird nicht für das Kopftuch der Frauen verwendet, dieses heisst Lumpo oder Chopflumpohinferahinfort, von nun an, zukünftig, fortan; hinfera seischt mer de, wat geischt, fortan sagst du mir, wohin du gehstMomäntMoment, von frz. momentPoortTüre, Pforte [Id. 4/1632] Geit der Glöübo der di Poort, so chunt der Aberglöübo durch die Pfeischter; geht der Glaube durch die Tür, so kommt der Aberglaube durch die Fenster. We d Aarmüet zer Poort i chunt, fleigot d Liebi zum Pfeischter üss. Wenn die Armut durch die Türe hereinkommt, fliegt die Liebe durch die Fenster fort. Vgl. Schmid: Das Sprichwort im Walliserdeutsch, S. 34 von franz. porteHilpiSchlag, Hieb, vgl. auch Butzi, Helsi; dem han i an Helsi, an Butzi, an Hilpi la cho, dass er ertischlot ischt, dem habe ich einen Schlag gegeben, dass er ohnmächtig wurde