Substantiv · n

Piggé

ds Piggé

  1. 1Pickett
  2. 2Tresterwein, mit Zucker und Wasser auf dem alten Trester wiederaufbereiteter Wein

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Rieja

Flachbrot, Sonntagsbrot, meistens aus Feinmehl (Pittilmäll), in Simplon Dorf mit Biestmilch gebacken [Id. 6/797]  1. flaches, scheibenförmiges Backwerk, auf der Oberfläche oft mit dem Messer in Vierecke geteilt; ein solches, etwa zolldickes, stark ausgebackenes Brot aus rauhem Mehl, das in nicht gar grosser Menge im Frühling hergestellt und mit Vorliebe auf die Alp mitgenommen wird, da es weniger schimmelt als Brot von gewöhnlicher Form 2. flaches, scheibenförmiges Backwerk, auf der Oberfläche oft mit dem Messer in Vierecke geteilt; ein süsses Backwerk von der angegebenen Form, aus weissem oder Roggenmehl mit Gewürz, Butter, Rahm hergestellt; Rezept aus Törbel: 500 g Weissmehl, 10 g Salz, 20 gHefe, 8.5 dl Milch, 80g  Zucker, 80g  Butter (eingesotten); mit Eigelb bestreichen und Salz und Wasser. Bei 220 Grad 20 Min. backen. vgl. auch Mutzbroot, mehr

Gwäss

1. Name einer alten Rebsorte, gouais blanc; 2. Wein aus der genannten Rebsorte, übh. einfacher, eher saurer Landwein

gitöüft

1. getauft; 2. vermischt z.B. Wein mit Wasser, gepanscht

pantschu

pantschen, Wein mit Wasser mischen, Wii pantschu, gipanschte Wii triichu, Wein panschen, gepanschten Wein trinken [Id. 4/1406], aber ipantschu = (in Kleider) einwickeln, einzwängen

strecku

1. strecken, verlängern; der Wii mit Wasser strecku, den Wein mit Wasser strecken; 2. refl. sich strecken, ich strecku mi bis an di Dechi, ich strecke mich bis an die Decke [Id. 11/2156] vgl. auch: üssstrecku, ausstrecken; d Fiili üssstrecku, sich aus dem Schlaf strecken und recken.

Rooscht

1. in Butter geröstetet Mehl, z.B. Rooschtsuppa, Mehlsuppe; 2. Bratrost; 3. Giebelwand, Balkenriss; 1. Rost, Bratrost, Holzrost; 2. Mehlrost, im Fett geröstetes Mehl für Suppe (Mehlsuppe) oder mit Zucker als Mahlzeit

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