N. m.
Hänkil
Henkel
Meh entdecku
Lit
Hinterschenkel eines geschlachteten Tieres
Stei
Stei; mu müess mit dene Steinu hüüsu, wa mu het; man muss mit den Steinen bauen, die man hat (man muss sich mit dem bescheiden, was man hat; Volmar Schmid: Sprichwort, S. 83) [Id. 11/754]; vgl. Redensart: an Stei im Grind, btrunken sein, Rausch, mehr
Joopi
Eule, vgl. auch Nachtjoopi
Ihanni
Viehfutter, Heu, d Ihanni in der Baarma verteilu, das Heu, Futter in der Futterkrippe verteilen
Raafa
weisse Rübe, Runkelrübe; Kohlrabi
Poort
Türe, Pforte [Id. 4/1632] Geit der Glöübo der di Poort, so chunt der Aberglöübo durch die Pfeischter; geht der Glaube durch die Tür, so kommt der Aberglaube durch die Fenster. We d Aarmüet zer Poort i chunt, fleigot d Liebi zum Pfeischter üss. Wenn die Armut durch die Türe hereinkommt, fliegt die Liebe durch die Fenster fort. Vgl. Schmid: Das Sprichwort im Walliserdeutsch, S. 34 von franz. porte