Walliserdeutsch
SuchenRegionenProjektÜber unsQuellen

V. tr.

habru

habern, essen, von haberen, dem Pferd den Hafer geben vgl. ässu, biissu, chnoschlu, frässu, fuudu, ischiebu

Sammlung

Schmid

Referenzen

Id. 2/935
Alle Quellen ansehen →

Meh entdecku

Schwämpa

Wasserlache, Pfütze, vgl. auch Gilla

verwäärffu

1. verwerfen, ablehnen; 2. ein Fehlgeburt haben; 3. beim Kartenspiel "unbrauchbare" Karten (Karten, die ohnehin nicht stechen)  wegwerfen, wenn man nicht Farben, Leiju, muss; grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: Azeigu oder Verwäärffu

Säich

Unsinn, leeres Geschwätz [Id. 7/382], vgl. Seick, Urin

lismu

stricken

Puchjer

langsamer Arbeiter, einer der mit der Arbeit nicht vorwärts kommt

Rätscha

auch Täggi im Lötschental; 1. Holzrassel,  Ratsche, mit der in der vom Karfreitag bis Karsamstag, wenn die Glocken der katholischen Kirchen schweigen, die Gläubigen zum Gottesdienst gerufen werden, wir immer häufiger auch an der Fasnacht als Lärminstrument verwendet,; 2. geschwätzige Frau [Id. 6/1862] vgl. Tafle, N. f.; Karfreitagsratsche [Id. 12/499,2e], vgl. Tafle (Goms); Rätschä (Saas); Rätscha, Rälla (Ausserberg), Rääre (Lötschen), Rille (Leuk), Sprachatlas, vgl. Synonyma

Zrugg
Niws Wort