Substantiv · m

Chüebeichinig

dr Chüebeichinig

Kuhbeinkönig, wer am meisten Spieltiere aus Rinderknochen besitzt, wird zum König erklärt

Sammlung

Referenzen

Rübel, S. 20
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Verwandte Wörter

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Chinig

König; f. Chinigi, Königin

schiissu

den Kot ausscheiden, koten, scheissen von Tieren, derb auch von Menschen, für den Menschen sagte man meistens ggaggu, [Id. 8/1326]; scheissen, koten; Deer wa derva nit will wissu, deer het sus gschissu. Wer davon nichts wissen will, hat es geschissen. (Wer sich am meisten wehrt, den trifft es am ehesten); ... heecher wellu schiisu, wa mu ds Loch het; höher scheissen wollen, als das Loch ist, hochmütig sein. (SV, Sprichwort, 80, XIV); scheissen, koten; scheissen, cacare

Schurpf

Schürfung, Streifwunde [Id. 8/1247] Di greegschtu Ringchie träägunt am meischtu Schurpfa. Die besten Ringkühe (Kampfkühe, Stechkühe) tragen am meisten Schürfungen. Wer Streit sucht, muss am meisten dafür büssen.

träägu

1. tragen, Di biissundu Hint träägunt am meischtu zerschrissni Oorini.Beissende Hunde tragen am meisten zerschrissene Ohren. Variante: Di greegschtu Ringchie träägunt am meischtu Schurpfa. Die stärksten Ringkühe (Walliser Kampkühe, Eringerrasse) tragen am meisten Streifwunden. Ds Schüemachersch Chint heint di schlächtoschtu Schüe. Des Schuhmachers Kinder tragen die schlechtesten Schuhe.  (SV, Sprichwort, 55, 60); 2. Nachwuchs erwarten bei Tieren und teilw. auch beim Mensch [Id. 14/407]; mehr, Sprachatls; Komposita: erträägu, aushalten, verträägu, sich vertragen; uberträägu, übertragen = über den Geburtstermin hinaus

vellig

1. ziemlich, meisten im Zusammenhang mit a Hüffo oder vill; är hett a vellige Hüffo gschafft, er hat ziemlich viel gearbeitet; 2. ansehlich, an vellige Heer, ein ansehlicher Herr

Bääjo

1. Zapfen, Tannzapfen; 2. zerknülltes, benutztes Taschentuch

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