V. intr.agä1. bluffen, angeben; 2. anstossen“dene han i an rächte Säich aggä, denen habe ich einen schönen Humbug erzählt”Quellen:Schmid, Id. 2/81SammlungSchmidReferenzenId. 2/81Alle Quellen ansehen →Meh entdeckuträägu1. tragen, Di biissundu Hint träägunt am meischtu zerschrissni Oorini.Beissende Hunde tragen am meisten zerschrissene Ohren. Variante: Di greegschtu Ringchie träägunt am meischtu Schurpfa. Die stärksten Ringkühe (Walliser Kampkühe, Eringerrasse) tragen am meisten Streifwunden. Ds Schüemachersch Chint heint di schlächtoschtu Schüe. Des Schuhmachers Kinder tragen die schlechtesten Schuhe. (SV, Sprichwort, 55, 60); 2. Nachwuchs erwarten bei Tieren und teilw. auch beim Mensch [Id. 14/407]; mehr, Sprachatls; Komposita: erträägu, aushalten, verträägu, sich vertragen; uberträägu, übertragen = über den Geburtstermin hinausPflotschSchneematschrächthaberischrechthaberisch, eigensinnigPritscha1. Ladebrücke, Sprachatlas, gibt es nur in der Taleneben, wo es Fuhrwerke gab; 2. Ladefläche des Schlittens (Boguschlitto); 3. einfaches BettPräschtoSchaden, schadhafte Stelle, 1. an Sachen, äusserer Schaden, Mangel, Fehler. So z.B. von einer Quetschung, einer Narbe udgl. an Früchten, an einem Baumstamm 2. an lebenden Wesen, Leibesschaden, Gebrechengaggukacken, Stuhlgang, scheissen