N. m.Aabunt, Aabu1. Abend; 2. ds Aabunt, Abendessen“Am Aabunt nit nider, am Moorgu nit üff, ischt aller füülu Liitu Brüüch”Quellen:Schmid, Id. 1/34, Gr. 15SammlungSchmidReferenzenId. 1/34Gr. 15Alle Quellen ansehen →Meh entdeckuchirzlikürzlichumenant2. zusammen mit Verben als Verstärkung: a) mit dem Verb "sein": umenandre sii, da sein, vorhanden sein, präsent sein; b) mit anderen Verben drück es meistens eine Ziellosigkeit aus: aa) umenandrelöüffu, -seklu, -irru, -sirmjigu, -grittu, ziellos herumlaufen, - rennen, -irren, trödeln; ab) oder umenandrefrigju, ziellos werken, handeln; -taapu, tätscheln, betätscheln (was wiederum sehr planvoll ziellos sein kann); -baschtlu, herumbastelndischputierrudiskutieren, debattieren von franz. disputerderfirr1. davor zeitlich; 2. örtlich, är steit dervirr, er steht davorChrütKraut, Gras, Blätterkraut, Krautgewächs im Gegensatz zu Holzgewächs; Redensart: Chrüt und Chabos, Kraut und Kabis = unlogisches DurcheinanderChriitzwägg1. Weggabelung; 2. Kreuzweg, Leidensweg Christi in 14. Staionen anchgestellt