Toggini, N. n. · n

Toggi

im Lötschental (ist gemäss Idiotikon auch in Eischoll belegt) für Rätscha; Holzrassel, mit der in der vom Karfreitag bis Karsamstag, wenn die Glocken der katholischen Kirchen schweigen, die Gläubigen zum Gottesdienst gerufen werden; werden immer häufiger als Lärminstrument an der Fasnacht verwendet

Verwandte Wörter

Alle

Rätscha

auch Täggi im Lötschental; 1. Holzrassel,  Ratsche, mit der in der vom Karfreitag bis Karsamstag, wenn die Glocken der katholischen Kirchen schweigen, die Gläubigen zum Gottesdienst gerufen werden, wir immer häufiger auch an der Fasnacht als Lärminstrument verwendet,; 2. geschwätzige Frau [Id. 6/1862] vgl. Tafle, N. f.; Karfreitagsratsche [Id. 12/499,2e], vgl. Tafle (Goms); Rätschä (Saas); Rätscha, Rälla (Ausserberg), Rääre (Lötschen), Rille (Leuk), Sprachatlas, vgl. Synonyma

Rälla

1. Lärminstrument mit dem am Karfreitag statt der Glocken zum Gottesdienst gerufen wird; 2. schwatzhafte Frau, Schwätzerin, Klatschbase [Id. 6/864]  Tafle, N. f.; Karfreitagsratsche [Id. 12/499,2e], vgl. Tafle (Goms); Rätschä (Saas); Rätscha, Rälla (Ausserberg), Rääre (Lötschen), Rille (Leuk), vgl. Synonyma; schwatzhafte Frau, Petzerin

Rilla

1. Lärminstrument mit dem am Karfreitag statt der Glocken zum Gottesdienst gerufen wird; [Id. 6/867]  Tafle, N. f.; Karfreitagsratsche [Id. 12/499,2e], vgl. Tafle (Goms); Rätschä (Saas); Rätscha, Rälla (Ausserberg), Rääre (Lötschen), Rille (Leuk), vgl. Synonyma;; Ritze, Kerbe, länglicher Abdruck; an Rilla im Bodu, eine längliche Vertiefung im Boden (z.B. von einem Fahrrad)

Tschiepji

Übername von Eischoll, kommt von einem kleinen, schwer fassbaren Fisch; bei der Rhonekorrektion (um 1970) wurden die Eischler von ihren Kameraden so tituliert; schwer fassbar (Quelle: Hermann Brunner)

schwiigu

schweigen

Eija

Gelände an einem Gewässer, wasserreiche Ebene an einem See, auch überhaupt sumpfige Wiese; häufiger Flurnamen

Zurück