Plandiina
d Plandiina
Neben dem Giltsteinofen hatte es oft daneben noch ein Giltsteinplatte als Rückwand zur verlängerten Ofenbank
Verwandte Wörter
AlleWiip
Weib; wie im Hochdeutschen hat dieser Begriff auch im Dialekt eine Bedeutungsverschlechterung erfahren und wird eher abschätzig verwendet, as aalt Wiip, ein altes Weib; Alltagswort und die erste Bezeichnung für Frau, bzw. meine Frau ist es noch im Walserdeutschen der Südwalser (Pomatt, Gressoney etc.). Näbu du ma güetu Ma ischt äss liechts as güet Wiip z sii. Neben einem guten Mann ist es ein leichtes, ein gutes Weib zu sein (SV, Sprichwort, 66). Gip dum Bärr as Wiip, de stilled er. Gib dem Bär ein Weib, dann beruhigt er sich. Dieses Sprichwort beinhaltet die uralte Erkenntnis, das die Ehe einen wesentlichen Domestizierungseffekt hat (SV, Sprichwort, 119). Daa was aalt Wiip der Grint setzt, mag nu as Stieri nit umgidreeju. Wo ein altes Weib seinen Kopf setzt (Willen hat), vermag auch ein Stier ihn nicht zu drehen (Altersstarrsinn, SV. Sprichwort, 147)
Stubuofo
Stubenofen, Giltsteinofen
Ofubäich
Ofenbank
Rufi
Rüfe, Erdrutsch; Flurname: Erdrutsch; Erdschlipf, Schlammstrom, Erdrutschgebiet; bei übermässigem, unachtsammem Bewässern konnte es passieren, dass ein Teil der Wiese wegrutschte: rufinu; der Besitzer braucht in der Regel neben dem Schaden für den Spott nicht zu sorgen: Rufigrabo [(646/129); Id. 6/673; Zi 37], Sprachatlas, vgl. Wieggetsch
Wind
der nider Wind, Redensart: Westwind, manchmal auch der unner Wind; das Wallis ist mehrheitlich nach Westen ausgerichtet, also kommt der Wind von unten = Westwind, dieser wird auch als der älteste Walliser bezeichnet (neben dem Neid) oder von oben = Ostwind, der ober Wind vgl. dazu der Undre und der Obre: hiitu blasot der Obre; heute bläst der Ostwind [IA, I/1976, 39; Id. 16/500] Grundsätzliche unterscheiden wir zwischen: dum Undru, dum Obru, der Biisa (im Goms der Grimsler) und dum Föön. Sprachatlas
Päch
1. Pech, Baumharz [Id. 4/964], das Lächenpech kristallisierte an der Luft, wurde ganz hart, wir haben es abgeschabt und dann mit viel Speichel gekaut, zuerst hatte man das Gefühl, eine Handvoll Sägespäne zu kauen, aber mit der Zeit wurde es zu einem weichen, festen Klumpen – das war unser Kaugummi. ; 2. Unglück;