föönnu
die Haare trocknen, vgl. feennu, der Föhnwind bläst
Verwandte Wörter
Allefeennu
Föhnwind blasen, vgl. föönnu, Haare trocknen
Wind
der nider Wind, Redensart: Westwind, manchmal auch der unner Wind; das Wallis ist mehrheitlich nach Westen ausgerichtet, also kommt der Wind von unten = Westwind, dieser wird auch als der älteste Walliser bezeichnet (neben dem Neid) oder von oben = Ostwind, der ober Wind vgl. dazu der Undre und der Obre: hiitu blasot der Obre; heute bläst der Ostwind [IA, I/1976, 39; Id. 16/500] Grundsätzliche unterscheiden wir zwischen: dum Undru, dum Obru, der Biisa (im Goms der Grimsler) und dum Föön. Sprachatlas
erggöüschtru
aufschrecken, durchwühlen (Haare), handgreiflich zurechtweisen
haaru
an den Haaren ziehen, vgl. ströüpfu ; haare (Goms); schrecke (Saas); schupe (Zermatt); ströüpfu (Ausserberg); haarn (Lötschen); ströüpfu (Leuk)
mutz
1. klein; 2. rein, fein; 3. hornloses Tier; 4. kurze Haare; 5. Stumpf
ströüpfu
an den Haaren ziehen (zu Strafe) [Id. 11/2124], vgl. auch haaru Sprachatlas; 1. an (Haaren, Gras) zerren, (aus)reissen; 2. züchtigen, an den Haaren ziehen [Id. 11/2124]; haare (Goms); schrecke (Saas); schupe (Zermatt); ströüpfu (Ausserberg); haarn (Lötschen): ströüpfu (Leuk), vgl. Synonyma